Tarifvertrag für die beschäftigten der deutschen bundesbank

0 Flares 0 Flares ×

Einige Vereinbarungen mit mehreren Arbeitgebern in den letzten Jahren haben festgelegt, dass vereinbarte Pauschalzahlungen von der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens abhängig gemacht werden können. Dies gilt z. B. für Vereinbarungen in der chemischen Industrie in den Jahren 2005 und 2007 (volle Flexibilität der Pauschalzahlung, die in der Vergangenheit regelmäßig etwa 9,8 % bis 12,8 % eines Monatslohns betrug. DE0703039I), in der metallverarbeitenden Industrie 2006 (Bereich: 0-620 €, reguläres Niveau: 310 €, DE0605039I) und 2007 (Verschiebung der Lohnerhöhung um vier Monate, DE0706019I) und in der Herstellung von Textilien und Bekleidung im Jahr 2006 (Bereich: 0-340 €, reguläres Niveau: 170 €). Je nach Leistung der Unternehmen können die regelmäßigen jährlichen Bonuszahlungen in einigen Sektoren des verarbeitenden Gewerbes sowie im Sektor der Geschäftsbanken variieren (siehe Tabelle 4). In der Regel legen die Geschäftsführung und der Betriebsrat, falls vorhanden, die genaue Höhe des Jahresbonus ab. Besteht kein Betriebsrat, so ermöglichen die Tarifverträge Vergleiche mit einzelnen Arbeitnehmern oder alternative Formen der Arbeitnehmervertretung. Letztere wurden in vielen Unternehmen gegründet (DE0707049I). Tarifgebundene Einmalzahlungen und Zusatzleistungen (insbesondere Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, sonstige Bonuszahlungen, Kapitalbildungsleistungen und Rentenleistungen) werden in der Regel bei der Erfassung ausgehandelter Lohnsätze berücksichtigt. Darüber hinaus veröffentlicht die Bundesbank Berechnungsergebnisse ohne Einmalzahlungen und ausgehandelte Grundlohnsätze (d. h. ohne Einmalzahlungen und Zusatzleistungen).

Die Website enthält auch vierteljährliche Daten über die Entwicklung der tatsächlichen Gewinne, um als Benchmark zu dienen. Diese Daten werden anhand von Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes berechnet. Alle Indikatoren werden monatlich und stündlich in unbereinigter Form bereitgestellt. Laut einer Analyse, die auf einer Umfrage von 2003 unter Unternehmen im Bankensektor basiert, dient VPS hauptsächlich als Anreizinstrument (siehe Böhmer 2006). Ein Anteil von 80 % oder mehr der antwortenden Unternehmen gab an, dass die VPS den Aufwand und die Motivation der Mitarbeiter erhöhen wolle. Dieses Ergebnis entspricht den Ergebnissen der IW-Erhebung im verarbeitenden Gewerbe. Fast 85 % der Unternehmen mit einer Gewinnbeteiligungsregelung nannten Gründe, die auf die Kategorie “Anreiz” zurückgeführt werden können (siehe Lesch/Stettes 2008). In beiden Erhebungen beabsichtigte nur eine kleine Minderheit der antwortenden Unternehmen, Risiken vom Arbeitgeber auf die Arbeitnehmer zu übertragen und damit bestehende Arbeitsplätze zu schützen.

0 Flares 0 Flares ×
no responses
0 Flares 0 Flares ×